vorgeschichte


Am 13. Dezember 2005 war es so weit.

Ich hatte es schon einige Tage im Gefühl, aber an diesem Tag machte ich den Test. Positiv! Schwanger! Unser Lukas bekommt ein Geschwisterchen.

Nun lagen 9 aufregende Monate vor uns.

Du hast mich ordentlich gequält. 20 lange Wochen war am Morgen die Toilette mein bester Freund. Kein Hausmittelchen half. Und endlich als dies überstanden war, stellte man eine Schwangerschaftsdiabetes bei mir fest. Von nun an musste ich eine strenge Diät des Diabetes wegen halten. Und da es ja Sommer war gab es genug Früchte, die uns beide ernährten.

Bis kurz vor Schluss wolltst du uns auch nicht verraten was du bist. Junge oder Mädchen? Doch im Gegensatz zu deinem Bruder Lukas hast du es dann noch 14 Tage vorher verraten.

Wir bekommen noch einen kleinen Jungen - unsere Freude war groß - war es doch insgeheim mein größter Wunsch!

In einer Sache warst du vor Geburt schon wie dein Bruder - und leider machte es mich zum damaligen Zeitpunkt etwas traurig. Du wolltest dich leider nicht in Schädellage drehen und so musste ich mich auf den zweiten Kaiserschnitt seelisch und moralisch vorbereiten.

Es kam der Termin der Geburtsplanung im Diakoniekrankenhaus und nachdem alle Untersuchungen durch waren, einigten wir uns auf den 07. August 2006. Dein biologischer Termin wäre der 14.August gewesen.

Am Nachmittag des 6. Augusts haben wir deinen Bruder Lukas zu Oma gebracht und haben noch die Tasche fertig gepackt. In der folgenden Nacht konnten wir kaum ein Auge zu tun, wir waren einfach zu aufgeregt und freuten uns doch so sehr auf deine Ankunft. Um 5:30 Uhr verliessen wir unsere Betten und um 6:30 Uhr waren wir schon in der Klinik.

Ich wurde vorbereitet - es wurde nochmals ein CTG geschrieben und dann begann das Warten. Kurz vor acht war es dann so weit. Ich kam in den OP und bekam die Rückenmarksnarkose gesetzt, als diese richtig wirkte kam dein Papa mit dazu. Er wollte dich ja schließlich auch gleich bei uns begrüssen. Wir waren furchtbar aufgeregt.

Genau um 8:13 Uhr hörten wir deinen ersten kleinen Schrei. Ich durfte dich nur kurz anschauen, aber Papa ging mit dir mit zum Baby-TÜV. Erste Diagnose: Alles in Ordnung!

Nachdem ich dann uch versorgt war, wurde ich fürchterlich zitternd zu dir und Papa gebracht. Ich hatte wohl eine heftige Unterzuckerung.

Du warst so ein süßer kleiner Wurm, aber nach wir vor hatten wir Angst es könnt etwas nicht stimmen.

Nach wenigen Stunden kamen wir dann auf Station. Du warst extrem müde und schlapp, aber jeder beruhigte uns mit den Worten: "das sei normal - jedes Kind ist anders".

Ich machte mir nach wie vor Sorgen wel du so müde warst. Trinken wolltest du auch nicht so recht.

 

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